Seit heute gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation). Für Unternehmen, die in mehrere EU-Länder liefern, kann das bis zu 27 einzelne Registrierungen bedeuten. Denn: ein Land, ein System, eine Gebühr. Ein Prinzip, das wir in der Schweiz in ähnlicher Form bereits von der vorgezogenen Recyclinggebühr kennen.
Die PPWR ist jedoch nur ein Beispiel unter vielen. Anforderungen an Produkte, Nachhaltigkeit und Transparenz werden zunehmend mit strukturierten Produktdaten verknüpft.
Der Digitale Produktpass als weiterer Baustein
Ein weiterer Baustein dieser Entwicklung ist der Digitale Produktpass (DPP). Sein technisches Rückgrat existiert bereits: Seit Juli 2026 ist das zentrale EU-Register dafür live. Die eigentliche Passpflicht kommt schrittweise und produktgruppenweise – für Batterien zum Beispiel ab Februar 2027.
Für Unternehmen heisst das: Es bleibt noch etwas Zeit. Aber es lohnt sich, wenn sie jetzt genutzt wird, um die eigenen Produktdaten in den Blick zu nehmen. So lassen sich Chancen optimal nutzen und gleichzeitig die Implementierungskosten tief halten.
Jetzt die eigenen Produktdaten in den Blick nehmen
Wie gut sind die eigenen Produktdaten bereits für den Digitalen Produktpass gerüstet? Diese Frage wird für Unternehmen zunehmend relevant.
GS1 Switzerland unterstützt Unternehmen dabei, sich frühzeitig mit dem Digitalen Produktpass auseinanderzusetzen – von der DPP-Schulung für den Einstieg ins Thema bis zum Austausch mit anderen Unternehmen und Fachpersonen an Veranstaltungen.
Mehr zum DPP und unseren Angeboten:
DPP-Schulungen
DPP Atelier Bau am 26. August 2026 in Herzogenbuchsee
Swiss DPP Conference am 8. Oktober 2026 in Zürich
Weitere Informationen zu den Angeboten und Veranstaltungen findest du hier.