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Swiss Logistics Award 2026

Transparenz Logistik
Swiss Logistik Award 2026, neue Jurypräsidentin Claudia Wagner

Seit 30 Jahren gilt der Swiss Logistics Award als Gradmesser für Innovation in der Branche. Mit Claudia Wagner, Executive Vice President Order Fulfillment Uster Technologies AG, übernimmt nun eine profilierte Logistikexpertin das Amt der Jurypräsidentin und bringt ihre klare Vision für nachhaltige und zukunftsweisende Lösungen ein.

Im Gespräch beantwortet Claudia Wagner zentrale Fragen zur Bedeutung des Awards, zu ihren Kriterien für Gewinnerprojekte und zu den Impulsen, die sie für die Zukunft der Schweizer Logistik setzen möchte.

Der Swiss Logistics Award zeichnet seit über 30 Jahren zukunftsweisende Logistikprojekte aus. Was macht diesen Preis aus Ihrer Sicht zu einem wichtigen Gradmesser für Innovation in der Schweizer Logistikbranche?

„Der Award macht sichtbar, wie innovativ die Schweizer Logistik ist: Mehr als 1’000 eingereichte Ideen und 120 nominierte Projekte zeigen die Entwicklung der Branche klar – von internen Prozessoptimierungen über Globalisierung und Digitalisierung bis hin zu mehr Transparenz in der Lieferkette und einem nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen. Die Trends werden greifbar und inspirieren Unternehmen, selbst mutige Schritte zu gehen."

Welchen Stellenwert hat der Swiss Logistics Award für die Schweizer Logistik – und inwiefern kann er dazu beitragen, Entwicklungen in der Branche sichtbar zu machen und voranzutreiben?

„Der Swiss Logistics Award ist eine feste Grösse mit Strahlkraft. Die nominierten Projekte erhalten über die Medien sowie an den Award-Verleihungen eine hohe Sichtbarkeit. So werden Erfolgsgeschichten einem breiten Publikum bekannt – und können als Impuls dienen, neue Initiativen anzustossen, sogar branchenübergreifend."

Mit Ihrer neuen Rolle als Jurypräsidentin übernehmen Sie Verantwortung dafür, Leuchtturmprojekte auszuzeichnen. Nach welchen Kriterien möchten Sie Impulse setzen – was soll ein Gewinnerprojekt heute verkörpern?

„Vor zwei Jahren haben wir die Bewertungskriterien in der Jury geschärft – und bleiben diesem Leitbild treu: Wir zeichnen zukunftsweisende, realisierte Lösungen aus, die Logistik und Supply Chain Management in der Schweiz messbar voranbringen: Sei es durch weniger Ressourcenverbrauch oder bessere Arbeitsbedingungen, mehr Effizienz oder Zuverlässigkeit, höheren Kundennutzen. Entscheidend wird sein: Diese Leuchtturmprojekte gehen über rein technische Innovationen hinaus – sie schaffen nachhaltige und resiliente Systeme, von Menschen für Menschen. Künftig werden Gewinner noch stärker durch Teamarbeit und unternehmens­übergreifende End-to-End-Lösungen überzeugen."

Wie wichtig ist es, dass der Swiss Logistics Award nicht nur Bestleistungen prämiert, sondern auch den Dialog innerhalb der Branche und mit der Öffentlichkeit stärkt?

„Dialog ist entscheidend, um Innovationen voranzutreiben und die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Im Austausch entstehen die besten Ideen, die Öffentlichkeit versteht Chancen und Herausforderungen besser – und Politik wie Verbände können gezielt die Weichen stellen."

Was wünschen Sie sich persönlich vom diesjährigen Wettbewerb?

„Ich wünsche mir spannende Ideen, die neue Perspektiven eröffnen und Denkanstösse geben – für mich persönlich, für die Jury und für die Branche. Der Wettbewerb ist für mich eine Plattform, voneinander zu lernen, Trends früh zu erkennen und gemeinsam zu diskutieren, wohin sich Logistik und Supply Chain Management entwickeln sollen. Auf die Zusammenarbeit und Austausch mit neuen Kolleginnen und Kollegen freue ich mich besonders."

Vielen Dank Frau Wagner, für das spannende Gespräch.

Möchten auch Sie Ihr Projekt am Swiss Logistics Award 2026 ins Rennen um die prestigeträchtige Auszeichnung schicken? Dann machen Sie nun den ersten Schritt und reichen Sie bis zum 19. Dezember 2025 Ihre Kurzanmeldung ein.

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