Lean & Green: Fünf Wasserstoff-Lkw im Praxistest

Transparenz Lean & Green Logistik
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Scania engagiert sich für nachhaltige Logistik und unterstützt Unternehmen mit Lösungen für die Dekarbonisierung des Strassengüterverkehrs. Mit fünf Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lkw, die gemeinsam mit Schweizer Transportpartnern im Alltag getestet werden, zeigt das Unternehmen, wie alternative Antriebslösungen einen Beitrag zur Emissionsreduktion leisten können. Damit setzt Scania Impulse, die auch im Sinne von Lean & Green von GS1 Switzerland sind: nachhaltige Lösungen praxisnah erproben, Erfahrungen teilen und die Transformation gemeinsam voranbringen.

Nachhaltige Lösungen dort testen, wo sie gebraucht werden

Am Wasserkraftwerk Kubel bei St. Gallen wird Wasserstoff unter anderem für den Einsatz in Scania Lastwagen produziert. Im Oktober 2026 hat Scania Schweiz fünf Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lkw an vier Schweizer Unternehmen übergeben. Im Rahmen des Pilot Partner-Programms sammeln Emmi Schweiz, Migros Ostschweiz, Retralog und Schwab-Guillod während fünf Jahren Erfahrungen mit der Technologie im realen Transportbetrieb.

Im Fokus steht nicht allein das Fahrzeug, sondern das gesamte Betriebskonzept: Wie bewährt sich Wasserstoff bei unterschiedlichen Transportaufgaben? Wo liegen die Vorteile, und welche Anforderungen stellen sich an Reichweite, Energieversorgung, Wartung und Wirtschaftlichkeit? Mit dem Aufbau eines Wasserstoff-Kompetenzzentrums in Kloten will Scania das Wissen für künftige Anwendungen in der Schweiz gezielt erweitern.

Der Einsatz definiert die Technologie

Die Erfahrungen der Pilotpartner zeigen, dass nachhaltige Transportlösungen auf die jeweiligen betrieblichen Anforderungen abgestimmt sein müssen. Die Migros Ostschweiz setzt ihren Wasserstoff-Lkw beispielsweise für anspruchsvolle, bergige Touren ein. Gleichzeitig verfolgt das Unternehmen einen technologieoffenen Ansatz und kombiniert verschiedene Antriebsformen, um flexibel auf unterschiedliche Anforderungen und Rahmenbedingungen reagieren zu können.

Auch bei Schwab-Guillod, einem Gemüse- und Früchtehändler mit einer grossen Fahrzeugflotte, ist die geräuscharme Technologie für nächtliche Lieferungen interessant. Eine eigene Wasserstofftankstelle unterstützt den Einsatz im täglichen Betrieb.

Die Beispiele verdeutlichen: Es gibt nicht die eine Lösung für alle Transportaufgaben. Entscheidend sind das Einsatzgebiet, die Streckenprofile und die betrieblichen Bedürfnisse. Genau deshalb sind Praxiserfahrungen und der Austausch zwischen Herstellern, Logistikunternehmen und Energiepartnern so wichtig.

Dekarbonisierung gelingt gemeinsam

Hier zeigt sich auch die Verbindung zu Lean & Green von GS1 Switzerland. Die Initiative unterstützt Unternehmen dabei, ihre CO₂-Emissionen in Transport und Logistik systematisch zu reduzieren und ihre Fortschritte messbar zu machen. Scania engagiert sich mit seinen Lösungen für einen emissionsärmeren Strassengüterverkehr und trägt damit dazu bei, Unternehmen auf ihrem Weg zu einer nachhaltigeren Logistik zu unterstützen.

Der Wasserstoff-Pilot zeigt exemplarisch, wie wichtig es ist, neue Technologien unter realen Bedingungen zu erproben, voneinander zu lernen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Damit verfolgt Scania einen Ansatz, der den Zielen von Lean & Green entspricht: die Dekarbonisierung mit konkreten Massnahmen voranzutreiben und nachhaltige Veränderungen im Transportalltag möglich zu machen.

Mehr zum Thema: Im Podcast «Let's talk Logistics» spricht Reto Trauffer von Scania mit GS1 Switzerland über nachhaltige Transportlösungen und die Zukunft des Güterverkehrs. Jetzt reinhören und mehr darüber erfahren, wie alternative Antriebe und partnerschaftliche Zusammenarbeit die Logistik verändern.

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